Tour Monte Rosa Randò: Der ganze Weg

Ein Urlaub in Freiheit unter den Gletschern und den Burgen des Ayas Tales

Der Weg

1. Tag: Ankunft in Champoluc

Ankunft in Ayas, Aufnahme und Abgabe des Informationsmaterials

2. Tag: Champoluc (Ayas) – Arcesaz (+940 m, -1.067 m, 7 Stunden)

Die heutige Etappe entwickelt sich überhaupt abwärts, schliesst aber auch zwei Anstiege ein. Der erste führt im alten Weiler Salomon, bezaubernde steile Ortschaft über dem Dorf Brusson, woher wir den niedrige Teil des Ayas Tales und die Mehrheit des Pfades nächster Tagen schätzen können. Der zweite Anstieg bringt uns zu den alten Goldminen von Chamousira (für die innere Besichtigung der Mine ist die Reservierung erforderlich). Für den Rest der Etappe haben wir nicht mehr wichtige Anstiege, deshalb können wir uns der Landschaft widmen. Entlang die Wege, die uns zu unserem heutigen Ziel führen, finden wir die restaurierten und zur Besichtigung geöffneten Ruinen der Burg Graines, Beispiel eines primitiven Aosta Tales Herrenhauses aus 516 n.Chr. zurückgehend. Wir kommen in Arcesaz an, wo ein leckeres Abendessen und ein kuscheliges Bett auf uns warten.

3. Tag: Arcesaz – Isollaz (Challand-St-Victor) – Verrès (+315 m, -1.253 m, 5 Stunden)

In der heutigen Etappe wandern wir neben dem Fluss Evançon, wo einige römische Brücken aus mittelalterlicher Ursprung stehen. Nach den Weinbergen Challand-Saint-Victor finden wir den einzige Anstieg der Etappe: er führt in die Ortschaft Omens, woher wir das zentrale Tal von oben bewundern können. Von Omens aus beginnt der letzte Abstieg auf einen schönen Wanderweg, der uns bis zur Burg Verrès führt, deren Besuch ein Muss ist. Sobald Sie in das Dorf aussteigen und wenn Sie Zeit haben, empfehlen wir einen Besuch des nahen gelegenen Schlosses Issogne, ein der schönsten im Aosta Tal. Nach der Besichtigung des alten Dorfzentrums, essen und übernachten wir in Verrès.

4. Tag: Verrès – Challand-Saint-Anselme (+790 m, -160 m, 4 Stunden)

Mit der vierten Etappe beginnen wir das Hinaufsteigen des Ayas Tales auf die entgegengesetzte Seite jener der vorherigen Tage. Nach der Besichtigung der Kollegiatskirche Saint-Gilles in Verrès, wandern wir durch das Arboretum "Borna de Laou" mit seinen exotischen Pflanzen und danach erreichen wir den Kreuz von Saint-Gilles. Aus diesem Aussichtspunkt kann man die scharfen Kontoure der Mont Avic Spitze, im gleichnamigen Naturpark beobachten. Lotrecht unter uns steht das Dorf Verrès, wo wir übernachtet haben. Der Aufstieg geht weiter bis zu den Ruinen der Burg von Ville, eine der ältesten im Aosta Tal, woher der Blick das ganze niedrige Ayas Tal umarmt. Einmal im Naturreservat des Sees Ville eingetreten, können wir die Werke von Land Art auf den Weg bis wunderschönem See betrachten. Wir gehen fort bis wir den Col d'Arlaz erreichen, wo wir auf die Überreste eines prähistorischen Grabes aufmerksam werden.  Wir finden hier das Bewässerungsbach “Ru” d'Arlaz und folgen es, bis wir die Kirche von Sant'Anna erreichen, aus der man das ganze niedrige Ayas Tal betrachten kann. Endlich kommen wir in Challand-Saint-Anselme an, für unsere wohl verdienten Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Challand-Saint-Anselme - Brusson (+755 m, - 510 m, 3.5 Stunden)

Nach drei Gehtagen und dem anstrengenden Anstieg von Verrès bis Challand-Saint-Anselme, brauchen wir wohl eine kurze Etappe, um unsere Kräfte wiederzunehmen, die großartige Landschaft zu bewundern und uns mit den Tafelfreuden zu beschäftigen. Während unserer Wanderung werden wir nämlich verschiedene Landwirtschaftsbetriebe finden, wo wir die Landesprodukte verkosten werden können. Die Strecke entlang haben wir die Möglichkeit, die Goldminen von Bechaz zu besichtigen: mit Hilfe der Informationstafel kann man eine Kreisbahn im Inneren der Stätte durchlaufen. Wir folgen treu einen großen Teil des “Ru” d'Arlaz, bis wir den Fluß Evançon wieder finden. So kommen wir in Brusson an, wo wir ein leckeres Abendessen und die Nachtsruhe genießen.

6. Tag: Brusson – Antagnod (Ayas) (+630 m, -250 m, 5.5-6 Stunden)

Heute wandern wir neben dem alten Bewässerungsbach Ru Courtod: Es handelt sich von einem großartigen mittelalterlichen 30 km-langen Werk, das in mehr als 45 Jahre strenger Arbeit realisiert wurde, um das Wasser der Abhängen der Monte Rosa Gletscher zu kanalisieren und die Hochgelände des Hügels von Saint-Vincent zu bewässern.  Der erste Teil des Ru führt uns durch 14 alte Galerien. An einigen Strecken ist es sogar möglich, den Grund des alten Ru zu begehen. Während dem Anstieg, vor dem Col di Joux, zieht man am Brunnen Napoleon  vorbei: man erzählt, dass im Mai des Jahres 1800 hätte der General sich mit einem österreichischen Offizier unterhalten, der ihn nicht anerkennt hatte. Die Ankunft im alten Weiler Antagnod ist mit dem Anblick der Monte Rosa Spitze vollendet, eine Kette von Felsen und Eis, die die verdünnte Luft zwischen 4000 und 4600 Meter Höhe berühren. Nach dieser langen Wanderung genießen wir ein entspannendes Abendessen und eine regenerierende Nacht in Erwartung der letzten großartigen Etappe, wo wir uns den Gletschern nähern werden.

7. Tag: Antagnod (Ayas) – Champoluc (Ayas) (+730 m, -920 m, 7 Stunden)

Diese Etappe ist dem Monte Rosa in seiner ganzen Schönheit gewidmet.  Der Pfad neben dem Ru Courtod bietet uns wunderbare Aussichten auf die Monte Rosa Kette und die umgebenden Gebirge. Wir wandern durch die Talmulde der Cime Bianche, wo der Ru Courtod beginnt und die, das Tal Ayas mit Valtournenche (Cervinia) in Verbindung setzt. Wenn wir im Pian di Verraz ankommen, finden wir uns auf die Abhängen der großen Moräne des Gletschers von Verraz, am Fuß des Monte Rosa. Unserer Pfad hat seinen maximalen Höhepunkt erreicht, jetzt beginnen wir nach Saint-Jacques und Champoluc hinunterzulaufen. Unter den Wäldern und den Wiesen von Pian Villy, vor der Ankunft bei Monterosaterme in Champoluc, geht unserer Weg durch ein Gelände, wo Holzskulpturen der besten Schnitzler Aosta Tals gestellt sind. Die Etappe ist ziemlich lang, Sie haben eventuell die Möglichkeit, sie zu abzukürzen, indem Sie die letzte Strecke von Saint-Jacques bis Champoluc mit dem Bus befahren. Endlich kommen wir in Champoluc an, wo wir entspannen, ein leckeres Abendessen genießen (die Verkostung der Aosta Taler Weine wird empfholen) und eine ausgezeichnete letzte Nacht im Ayas Tal verbringen werden.

8. Tag: Frühstück und Abfahrt ab Champoluc

Heute ist der letzte Tag, genießen wir das Erwachen, das Frühstück und nehmen wir Abschied vom Ayas Tal, mit dieser einzigartigen und regenerierenden Erfahrung bereichert.