Tour Monte Rosa Randò: Die niedrige Variante

Ein Trekking für jede Jahreszeit

Der Weg

1°Tag: Verrès – Challand-Saint-Anselme (+790 m, -160 m, 4 Stunden)

Ankunft in Verrès und Beginn der Leistungen. 

Nach der Besichtigung der Kollegiatskirche Saint-Gilles in Verrès, wandern wir durch das Arboretum "Borna de Laou" mit seinen exotischen Pflanzen und danach erreichen wir den Kreuz von Saint-Gilles. Aus diesem Aussichtspunkt kann man die scharfen Kontoure der Mont Avic Spitze, im gleichnamigen Naturpark beobachten. Lotrecht unter uns steht das Dorf Verrès, wo wir übernachtet haben. Der Aufstieg geht weiter bis zu den Ruinen der Burg von Ville, eine der ältesten im Aosta Tal, woher der Blick das ganze niedrige Ayas Tal umarmt. Einmal im Naturreservat des Sees Ville eingetreten, können wir die Werke von Land Art auf den Weg bis wunderschönem See betrachten. Wir gehen fort bis wir den Col d'Arlaz erreichen, wo wir auf die Überreste eines prähistorischen Grabes aufmerksam werden.  Wir finden hier das Bewässerungsbach “Ru” d'Arlaz und folgen es, bis wir die Kirche von Sant'Anna erreichen, aus der man das ganze niedrige Ayas Tal betrachten kann. Endlich kommen wir in Challand-Saint-Anselme an, für unsere wohl verdienten Abendessen und Übernachtung.

2°Tag: Challand-Saint-Anselme - Brusson (+755 m, - 510 m, 3.5 Stunden)

Nach dem anstrengenden Aufgang von Verrès bis Challand-Saint-Anselme, haben wir uns heute eine kurze Etappe verdient, um die Kräfte wieder zu versammeln. Nach drei Gehtagen und dem anstrengenden Anstieg von Verrès bis Challand-Saint-Anselme, brauchen wir wohl eine kurze Etappe, um unsere Kräfte wiederzunehmen, die großartige Landschaft zu bewundern und uns mit den Tafelfreuden zu beschäftigen. Während unserer Wanderung werden wir nämlich verschiedene Landwirtschaftsbetriebe finden, wo wir die Landesprodukte verkosten werden können. Die Strecke entlang haben wir die Möglichkeit, die Goldminen von Bechaz zu besichtigen: mit Hilfe der Informationstafel kann man eine Kreisbahn im Inneren der Stätte durchlaufen. Wir folgen treu einen großen Teil des “Ru” d'Arlaz, bis wir den Fluß Evançon wieder finden. So kommen wir in Brusson an, wo wir ein leckeres Abendessen und die Nachtsruhe genießen.

3°Tag: Brusson – Arcesaz (+940 m, -1.067 m, 5 Stunden)

Die heutige Etappe entwickelt sich überhaupt abwärts, schliesst aber auch zwei Anstiege ein. Der erste führt im alten Weiler Salomon, bezaubernde steile Ortschaft über dem Dorf Brusson, woher wir den niedrige Teil des Ayas Tales und die Mehrheit des Pfades nächster Tagen schätzen können. Der zweite Anstieg bringt uns zu den alten Goldminen von Chamousira (für die innere Besichtigung der Mine ist die Reservierung erforderlich). Für den Rest der Etappe haben wir nicht mehr wichtige Anstiege, deshalb können wir uns der Landschaft widmen. Entlang die Wege, die uns zu unserem heutigen Ziel führen, finden wir die restaurierten und zur Besichtigung geöffneten Ruinen der Burg Graines, Beispiel eines primitiven Aosta Tales Herrenhauses aus 516 n.Chr. zurückgehend. Wir kommen in Arcesaz an, wo ein leckeres Abendessen und ein kuscheliges Bett auf uns warten.

4°Tag: Arcesaz – Isollaz (Challand-St-Victor) – Verrès (+315 m, -1.253 m, 5 Stunden)

In der heutigen Etappe wandern wir neben dem Fluss Evançon, wo einige römische Brücken aus mittelalterlicher Ursprung stehen. Nach den Weinbergen Challand-Saint-Victor finden wir den einzige Anstieg der Etappe: er führt in die Ortschaft Omens, woher wir das zentrale Tal von oben bewundern können. Von Omens aus beginnt der letzte Abstieg auf einen schönen Wanderweg, der uns bis zur Burg Verrès führt, deren Besuch ein Muss ist. Sobald Sie in das Dorf aussteigen und wenn Sie Zeit haben, empfehlen wir einen Besuch des nahen gelegenen Schlosses Issogne, ein der schönsten im Aosta Tal. Nach der Besichtigung des alten Dorfzentrums, essen und übernachten wir in Verrès. In Verrès, Ende der Leistungen.